• Sanierung Gemeindeverbindungsstraße Landing-Söchtenau
  • Einführung regelmäßiger Bürgermeister Sprechstunden
  • Ärztehaus Bad Endorf
  • Bebauungsplan Wiebel Park mit Kanalbaumaßnahmen
  • Behindertengerechter Eingang am Rathaus
  • Einführung eines Seniorenwegweisers
  • Grundankauf für das Retentionsbecken
  • Einführung des Babywindel Containers
  • Gehwegsanierung der ev. Kirche
  • Grundkauf Vomper Platz, Parkplatz und Busbahnhof
  • Erweiterung Kurpark
  • Gründung des Mittelschulverbands
  • Weiterführung des Ortsbusses
  • Erweiterung der Rettungsleitstelle
  • REWE Markt – „Zentrumsnah“
  • Teilsanierung Katharinenheimstraße
  • Kinderspielplatz Hofham
  • Neubau Forststraße
  • Sanierung Straße Kurf – Unterkurf
  • Sanierung Ofenlochweg
  • Sanierung Ofenlochweg
  • Gewerbeansiedlung SOTO
  • Gewerbeansiedlung YTRON
  • Bürgerhaus/Feuerwehrhaus Neubau
  • Hochwasserschutzmaßnahme Dorfstraße
  • Neubau Dorfstraße
  • Hochwasserschutzmaßnahme Dorfstraße
  • Kinderspielplatz Neubau
  • Sanierung Gemeindeverbindungsstraße Stetten>Batterberg
  • Energetische Sanierung Kindergarten
  • Aktivität gegen die Erdgasbohrung am Langbürgner See
Ausschnitte unserer Leistungen
von 2008 – 2014 unter
BGM Gudrun Unverdorben!
Darüber freuen wir uns!!

Die Geschichte von Volovec

Wolowez (ukrainisch), Volóc (ungarisch) , Volovec (slowakisch)  ist eine Siedlung städtischen Typs in der westukrainischen Oblast Transkarpatien. Der in den Karpaten am Bach Witscha gelegene Ort ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons. Zum Verwaltungsgebiet gehört neben dem Hauptort (5.178 Einwohner) noch das Dorf Kanora (792 Einwohner). Wolowez ist die Partnerstadt von Bad Endorf.

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes entstammt dem Jahr 1433. Archäologische Ausgrabungen haben aber ergeben, dass das Gebiet des Ortes Wolowez bereits in der Bronzezeit besiedelt war. In den nächsten Jahrzehnten wechselte es mehrfach den Oberherrn, bis es Anfang des 17. Jh. zur Mukatschewe Herrschaft kam. 1625 setzte Janosch Balynda, der Leiter der Mukatschewer Garnison, Oleksi Schimonu als Verwalter ein. In der Folge gehörte die Herrschaft Mukatschewe abwechselnd zum Fürstentum Siebenbürgen und zum Königreich Ungarn (Komitat Bereg), bis es in den Besitz der Rákóczis kam. Zu dieser Zeit gab es in Wolowez noch weniger als 100 Familien, welche überwiegend von der Viehzucht lebten. 1657 wurde der Ort im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen durch polnische Truppen völlig zerstört

Nach dem Ende des von Franz II. Rákóczi angeführten ungarischen Aufstands gegen die Habsburger (1711 Frieden von Sathmar) verloren die Rákóczis die Burg, wodurch Wolowez 1728 in den Besitz des Grafen Karl Schönborn gelangte und Teil der Herrschaft Mukatschewo-Tschynadijiwsk wurde. Im folgendenJahrhundert kam es immer wieder zu Konflikten zwischen den Dorfbewohnern und den neuen Landesherrn. Allein 1761-62 wanderten 33 Bewohner des Orts wegen aufrührerischer Tätigkeit ins Gefängnis.

1831 kam es erneut zu einem Aufstand in der Region, an welchem sich Bürger von Wolowez beteiligten. In dieser Zeit entstanden auch die ersten verarbeitenden Betriebe im Ort, darunter eine Ziegelei. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs der Ort stark an, so dass 1870 bereit 600 Bewohner in ihm lebten, 1872 erfolgte der Eisenbahnanschluss, welcher durch italienische Industrielle finanziert wurde. Die erste Grundschule wurde vom österreich-ungarischen Staat im Jahr 1882 eröffnet. Im Jahr 1900 lebten in Wolowez 1.284 Einwohner, darunter 839 Ukrainer, 253 Deutsche, 177 Ungarn, 11 Juden, 3 Slowaken und 1 Rumäne, wobei unter diesen lediglich 346 lese- und schreibkundig waren. Insgesamt gab es im Dorf 198 Gebäude, wovon 24 aus Stein und 174 aus Holz errichtet waren.

Nach dem Ersten Weltkrieg kam der Ort im Zuge der Auflösung Österreich-Ungarns zur Tschechoslowakei.  1930 wurden in dem Ort archäologische Ausgrabungen durchgeführt, bei welchen 23 bronzene und 5 goldene Gegenstände gefunden wurden, die auf das Ende des 2. Jahrtausend vor Chr. datiert wurden.

Bis zur Annektierung Transkartpartiens durch die Sowjetunion im Zuge des Zweiten Weltkriegs blieb der Ort ab 1938 ungarisch, 1944 - 45 tschechoslowakisch. 1944 wurde die Grundschule in eine allgemeinbildende Mittelschule umgewandelt. 1946 wurde der Ort Rajonzentrum des neugegründeten gleichnamigen Rajons. 1957 wurde Wolowez zu einer Siedlung städtischen Typs erhoben. Im Zuge einer Verwaltungsreform wurde der Rajon Wolowez 1962 aufgelöst und dem Rajon Swaljawa zugeführt. Die Reform wurde aber durch einen Ukas der Werchowna Rada vom 4.1.1965 rückgängig gemacht, wodurch der Rajon wiederhergestellt wurde.

Im Jahr 2001 wurde offiziell der Partnerschaftsvertrag mit der Marktgemeinde Bad Endorf besiegelt.